Grauer Himmel, Industrieschornsteine, das haben die meisten sofort vor Augen, wenn sie an Umweltverschmutzung denken. Die Belastungen, die uns tatsächlich am häufigsten begegnen, sind aber viel unauffälliger und stecken oft in ganz gewöhnlichen Alltagsgegenständen. Genau darüber hat Arzt und Gesundheitslehrer Raik Garve in einem FroximunWorld-Webinar gesprochen.
Er begleitet seit über 15 Jahren Menschen mit chronischen Beschwerden und beschäftigt sich dabei intensiv mit Umweltfaktoren als möglichem Mitauslöser. Sein Ausgangspunkt: Die Haut, die Lunge und der Magen-Darm-Trakt sind die zentralen Kontaktflächen, über die wir ständig im Austausch mit unserer Umwelt stehen, im Guten wie im Schlechten.
Was sind Umweltverschmutzungs-Krankheiten?
Der Begriff klingt zunächst nach Fabrikschloten, gemeint ist damit aber etwas Breiteres. Dazu zählen physikalische Belastungen aus Wasser, Luft, Boden und Wohnraum, eine unnatürliche Ernährungsweise, aber auch psychosozialer Stress, Lärm und der ständige Kontakt mit chemischen Alltagsstoffen. Wie stark sich das bei einer Person auswirkt, hängt stark von der individuellen Konstitution ab. Manche Menschen stecken viel weg, bevor überhaupt Symptome auftreten, andere reagieren deutlich empfindlicher.
In der Summe können diese Einflüsse das natürliche Gleichgewicht der Mineralstoffe im Körper verschieben: weniger wichtige Spurenelemente, dafür mehr unerwünschte Elemente wie Schwermetalle. Über die Zeit kann das zur Entstehung chronischer Beschwerden beitragen.
Schwermetalle im Alltag: Quecksilber und Aluminium
Zwei Stoffe hebt Raik besonders hervor. Quecksilber sieht er als einen von mehreren Faktoren, der zu sogenannten stillen Entzündungen im Körper beitragen kann, niedrigschwelligen Entzündungsprozessen, die vielen chronischen Beschwerdebildern zugrunde liegen sollen. Problematisch ist dabei aus seiner Sicht nicht nur die direkte Belastung: Schwermetalle können auch die körpereigenen Entgiftungssysteme zusätzlich blockieren, sodass es dem Körper insgesamt schwerer fällt, sich von anderen Schadstoffen zu befreien.
Aluminium begegnet uns nach Raiks Einschätzung deutlich häufiger, als vielen bewusst ist: in Kosmetikprodukten, in Verpackungen, in bestimmten Backmischungen und teils auch im aufbereiteten Trinkwasser, wo es als Flockungsmittel eingesetzt wird. Über die Jahre kann sich Aluminium unter anderem in Knochen, Muskeln, Leber und Nervensystem anreichern. Chemisch erklärt Raik die Problematik über das sogenannte Zeta-Potenzial, eine elektrische Abstoßung zwischen Blutzellen, die dafür sorgt, dass Blut flüssig bleibt. Aluminium kann diese Ladung neutralisieren, wodurch Blutbestandteile leichter verklumpen können.
Wie Toxaprevent bei der Ausleitung unterstützen kann
An dieser Stelle setzt das Medizinprodukt Toxaprevent an, auf Basis des aktivierten Naturzeolithen MANC. Es bindet Schadstoffe direkt im Darmkanal und wird dabei selbst nicht über die Darmwand aufgenommen, ein Unterschied zu vielen anderen Ansätzen, wie Raik betont. Dadurch kann auch die sogenannte enterohepatische Rückvergiftung unterbrochen werden, bei der über die Galle ausgeschiedene Schadstoffe im Darm teilweise wieder aufgenommen und zurück zur Leber transportiert werden.
Für die Anwendung empfiehlt er, das Pulver nüchtern mit ausreichend Wasser einzunehmen und dabei einen zeitlichen Abstand zu Mahlzeiten und Medikamenten zu halten. Wegen der feinen Partikelgröße sollte es nicht eingeatmet werden. Wie oft und wie lange eine solche Anwendung sinnvoll ist, besprichst du am besten individuell mit deinem Arzt oder Therapeuten.
Raik unterscheidet bei der Entgiftung insgesamt vier Schritte: Giftmobilisation, Gifttransport, Giftbindung und Giftausleitung. Sein Bild dafür: Bevor man einen Tiger aus dem Haus jagt, öffnet man erst Fenster und Türen, sonst wird die Situation gefährlich. Übertragen auf den Körper bedeutet das, zuerst die Ausscheidungsorgane Leber, Niere, Haut und Darm zu entlasten, bevor gezielt Schadstoffe aus tieferen Gewebeschichten mobilisiert werden. Wer diese Reihenfolge überspringt, riskiert, dass sich mobilisierte Schadstoffe an ungünstigeren Stellen im Körper neu ablagern.
Wie Leber und Niere bei der körpereigenen Entgiftung zusammenarbeiten, erfährst du in unserem Artikel und Webinar: Detox für den Körper.