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Stoffwechsel ankurbeln: Warum die Schilddrüse oft der übersehene Faktor ist

Inhalt des Webinars

Drei Nahrungsergänzungsmittel, die angeblich beim Abnehmen alles lösen, das liest man ständig in Zeitschriften. Arzt Marcus Stanton erklärt in seinem Webinar, warum diese Pauschallösungen selten aufgehen und wo ein blockierter Stoffwechsel tatsächlich ansetzt.

Marcus Stanton ist Arzt mit Fokus auf ganzheitliche Medizin. Zum Zeitpunkt des Webinars sprach er von La Palma aus, wo er gemeinsam mit seiner Frau seit dem Vulkanausbruch 2021 medizinisch mithilft.

Warum Pauschallösungen beim Abnehmen selten funktionieren

Stanton nennt als Beispiel einen typischen Zeitschriftenartikel, der Probiotika, Beta-Glukan und Fischöl als die drei besten Nahrungsergänzungsmittel zum Abnehmen bewirbt. Gegen diese Stoffe spricht aus seiner Sicht nichts, aber die Gleichung „drei Präparate nehmen, abnehmen“ geht so nicht auf. Solche Pauschalempfehlungen ignorieren aus seiner Sicht, dass jeder Stoffwechsel individuell auf eine eigene Vorgeschichte reagiert. Genauso hält er wenig von der Entweder-oder-Debatte zwischen Sport und Ernährung, für ihn liegt die Antwort dazwischen.

Bewegung muss dabei kein Leistungsziel haben. Sie unterstützt laut Stanton Stoffwechsel, Durchblutung und den Abtransport von Flüssigkeit über das lymphatische System, wirkt sich aber auch spürbar auf Stimmung und emotionale Balance aus. Wer sich bewegt, trägt nach seiner Beobachtung unfertige Gedanken und aufgestaute Anspannung seltener mit ins Bett. Genau das macht für Stanton den Unterschied zwischen Bewegung als Selbstzweck und Bewegung als echtem Baustein, um den Stoffwechsel ankurbeln zu können, ohne sich dabei unter Leistungsdruck zu setzen.

Wie ein blockierter Stoffwechsel mit der Schilddrüse zusammenhängt

Ein zentraler Mechanismus, den Stanton beschreibt, führt über den Darm zur Schilddrüse. Ist die Darmwand gereizt, bildet der Körper vermehrt Antikörper, von denen einige zufällig auch an den TSH-Rezeptor der Schilddrüse binden können. Das kann die Schilddrüsenfunktion durcheinanderbringen. Wie genau dieser Zusammenhang zwischen Darm und Schilddrüse aussieht, beschreibt Stanton ausführlicher in unserem Beitrag Wenn der Darm den Hals beeinflusst. Dieser Zusammenhang erklärt laut Stanton auch, warum reine Kalorienrechnungen beim Abnehmen manchmal einfach nicht aufgehen, wenn im Hintergrund die Schilddrüse ausgebremst wird.

Je niedriger die Schilddrüsenfunktion, desto geringer der Grundumsatz und damit die Kalorienverwertung, was eine Tendenz zur Gewichtszunahme begünstigen kann. Ähnliche Antikörper-Effekte vermutet Stanton auch an anderen Rezeptoren im Körper, etwa im Bereich der Sexualhormone. Belegt ist das nach seinen eigenen Worten nicht abschließend, er ordnet es als Hypothese ein, die aber zum Gesamtbild passt. Für ihn ist deshalb die Balance an der Darmwand einer der Hebel, an denen sich beim Thema Stoffwechsel am meisten bewegen lässt. Wer also über Jahre erfolglos versucht hat, allein über Sport oder Kalorienzählen abzunehmen, findet hier möglicherweise eine bislang übersehene Baustelle.

Stoffwechsel ankurbeln: Wo Toxaprevent aus Stantons Sicht ansetzt

Durch eine gezielte Entgiftung befreit sich laut Stanton auch der Stoffwechsel von inneren Engpässen. Ist die Energiegewinnung in den Zellen ineffizient, verlangt der Körper nach mehr Kalorien, um das auszugleichen, ein Kreislauf, den er durchbrechen will. Dafür setzt er auf Toxaprevent mit dem Naturzeolith MANC, das Schadstoffe im Darm bindet und dem Körper so wieder erlaubt, selbst mehr Kapazität für die eigene Regulation freizusetzen.

Bei Diabetes Typ 2, den Stanton unter anderem als immunologischen Prozess mit heruntergeregelten Insulinrezeptoren einordnet, sieht er ebenfalls einen sinnvollen Ansatzpunkt für Toxaprevent, über dieselbe Wirkung auf die Darmwand und das Immunsystem. Zur Einnahme selbst gibt es laut Stanton kein pauschales Richtig oder Falsch, er persönlich bevorzugt aber eine Dosis am Abend, um die nächtliche Entgiftungszeit des Körpers zusätzlich zu unterstützen. Bei Parasiten wie Babesien oder Bartonellen stellt er klar, dass Toxaprevent selbst nicht gegen die Erreger wirkt, ein balanciertes Immunsystem aber die Grundlage bildet, damit sich Parasiten überhaupt schwerer festsetzen können.

Ergänzend erwähnt Stanton auch pflanzliche Mittel wie z.B. Olivenblatt-Extrakt bei parasitärer Belastung, betont dabei aber jedes Mal, dass die Balance des Immunsystems die eigentliche Grundlage bleibt, auf der alles andere aufbaut.

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