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Hormonachse und Darm: warum ein gereizter Darm dein Hormonsystem aus der Balance bringen kann

Inhalt des Webinars

Hormone wirken auf den ersten Blick wie ein undurchsichtiges Puzzle mit unzähligen Einzelteilen. Arzt Marcus Stanton versprach in einem FroximunWorld-Webinar genau das Gegenteil: Wer das Grundprinzip einmal verstanden hat, erkennt es in fast jedem Hormonsystem des Körpers wieder, von der Schilddrüse bis zum Blutdruck.

Stanton begleitet Menschen mit hormonellen Beschwerden in seiner Praxis und legt dabei besonderen Wert auf die Zusammenhänge statt auf Einzelsymptome. Sein Ausgangspunkt für die Hormonachse und den Darm: Beide Systeme sind über Rückkopplungsmechanismen enger verbunden, als es auf den ersten Blick scheint, und wer diese Verbindung versteht, hat laut ihm den halben Weg zu einer stabileren Balance schon geschafft.

Wie Hormonachsen im Körper überhaupt funktionieren

Egal ob Schilddrüse, Nebenniere oder Eierstöcke: Die meisten Hormonsysteme folgen demselben Muster. Ein zentrales Steuerzentrum im Gehirn schüttet ein Freisetzungshormon aus, das eine nachgeschaltete Drüse zur Ausschüttung eines Stimulationshormons anregt. Dieses wandert durch den Körper zum eigentlichen Zielorgan und löst dort die Freisetzung des eigentlichen Wirkhormons aus. Steigt dessen Spiegel im Blut, wird das wiederum am Ausgangspunkt registriert, und die Ausschüttung wird gedrosselt, ein klassischer Regelkreis, wie er auch in der Technik verwendet wird.

Damit dieser Kreislauf funktioniert, braucht der Körper laut Stanton oft unscheinbare Bausteine. Viele hormonbildende Enzyme benötigen Spurenelemente als Reaktionspartner. Bor etwa beeinflusst sowohl das Parathormon, das über Knochenauf- und -abbau mitentscheidet, als auch die Bildung von Sexualhormonen. Lithium, in winzigen Mengen ein essenzielles Spurenelement, wirkt an der Bildung von Melatonin und Serotonin mit und spielt damit auch für Schlaf und Gedächtnis eine Rolle.

Ein weiteres Beispiel für solche Regelkreise findet sich bei der Blutdruckregulation. Die Niere schüttet bei Bedarf Renin aus, was über mehrere Zwischenschritte zur Ausschüttung von Aldosteron führt, das wiederum Natrium und Wasser zurückhält und so den Blutdruck anhebt. Auch der Appetit folgt einem ähnlichen Prinzip: Das Hormon Ghrelin steigt im nüchternen Zustand an und sinkt nach dem Essen wieder, ein Gegenspieler zu den Hormonen, die ein Sättigungsgefühl auslösen.

Hormonachse und Darm: warum der Darm die Basis für stabile Systeme ist

Genau hier kommt der Darm ins Spiel. Damit Spurenelemente und andere wichtige Stoffe überhaupt aufgenommen werden können, muss die Darmwand ihre selektive Barrierefunktion erfüllen: draußen bleiben lassen, was nicht hineingehört, und durchlassen, was der Körper braucht. Ein anschauliches Beispiel ist Vitamin B12, das erst an einen körpereigenen Transportstoff gekoppelt werden muss, bevor es im unteren Dünndarm aufgenommen werden kann. Ist dieser Bereich der Darmwand gereizt, funktioniert genau diese Aufnahme schlechter, und ein Mangel kann entstehen, obwohl über die Nahrung eigentlich genug zugeführt wird.

Ist die Darmwand dauerhaft gereizt, kann das laut Stanton auch weiterreichende Folgen haben. Ein gereizter Darm kann zur Bildung von Antikörpern führen, die in seltenen Fällen auch an Strukturen andocken, für die sie ursprünglich nicht gedacht waren, etwa an Rezeptoren im Bereich der Schilddrüsenachse. Das kann diesen fein austarierten Regelkreis zusätzlich destabilisieren.

Wie MANC dabei unterstützen kann

An dieser Stelle kann der aktivierte Naturzeolith MANC ansetzen, bekannt aus der Toxaprevent-Produktreihe. Er bindet Toxine direkt im Darm, wodurch weniger davon zur Leber gelangen und diese entlastet werden kann. Gleichzeitig kann die direkte Bindung von Histamin dazu beitragen, dass die Darmwandbarriere insgesamt zur Ruhe kommt. Wie du das sinnvoll in deinen Alltag einbaust, besprichst du am besten individuell mit deinem Arzt oder Therapeuten.

Wie sich diese Zusammenhänge auf den Stoffwechsel insgesamt auswirken, liest du vertiefend in unserem Artikel Darmgesundheit und Stoffwechsel. Hormonachse und Darm gehören damit zu den Themen, die sich in Stantons Webinar-Reihe immer wieder gegenseitig ergänzen.

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