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Darmgesundheit und Stoffwechsel: Die unterschätzte Entgiftungskette

Inhalt des Webinars

Verdauungsbeschwerden hier, Hautprobleme dort, ständige Erschöpfung obendrauf. Viele Patientinnen und Patienten bringen diese drei Dinge nie zusammen, dabei hängen sie oft enger zusammen, als man denkt. Genau das war das Thema eines FroximunWorld-Webinars mit Arzt Marcus Stanton.

Stanton warnt in seiner Praxis regelmäßig vor dem, was er den „Sandkisten-Fehler“ nennt: Darm, Leber und Stoffwechsel werden als völlig getrennte Baustellen behandelt, obwohl der Körper immer als Ganzes funktioniert. Statt einzelne Symptome zu bekämpfen, sucht er lieber nach der eigentlichen Ursache im Zusammenspiel dieser Systeme.

Warum Darm, Leber und Stoffwechsel ein System sind

Der Dünndarm allein ist laut Stanton vier bis sechs Meter lang und trotzdem wird er im Praxisalltag oft nur oberflächlich behandelt, meist mit der Frage, ob die Darmbakterien stimmen. Dabei ist die Darmwand selbst der entscheidende Faktor. Sie entscheidet selektiv, welche Stoffe aufgenommen werden, und sie ist gleichzeitig die größte Kontaktfläche zum Immunsystem im ganzen Körper.

Was der Darm nicht selbst verarbeitet, landet in der Leber. Dort werden fettlösliche Stoffe an andere Moleküle gekoppelt, damit sie wasserlöslich werden und über die Niere ausgeschieden werden können. Je weniger Gifte insgesamt im Körper zirkulieren, desto weniger muss die Leber leisten, ein einfaches Prinzip, das laut Stanton in der Praxis trotzdem häufig übersehen wird.

Ausgeschieden wird am Ende hauptsächlich über drei Wege: die Darmwand, die Niere und die Haut. Die Leber selbst scheidet nur indirekt aus, über die Galle oder über die zuvor beschriebene Umwandlung. Damit dieser gesamte Ablauf funktioniert, braucht der Körper zudem ausreichend Nährstoffe. Viele Enzyme, die an der Entgiftung beteiligt sind, benötigen Spurenelemente wie Mangan, Molybdän oder Selen als Baustein, ähnlich wie Eisen im Hämoglobin. Fehlen diese, entsteht laut Stanton ein Flaschenhals, an dem sich Stoffe stauen, statt zügig weiterverarbeitet zu werden.

Wie eine gereizte Darmwand den ganzen Körper belastet

Wird die Darmwand dauerhaft gereizt, steigt ihre Durchlässigkeit, die sogenannte Permeabilität. Gelangen dadurch unkontrolliert Stoffe in den Körper, reagiert das Immunsystem alarmiert und bildet mitunter Antikörper, ein möglicher Baustein für spätere Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Botenstoffe wie Zytokine tragen dieses Alarmsignal dann weiter durch den ganzen Körper, weit über den Darm hinaus.

Stanton beschreibt diese Verbindung als Netzwerk, nicht als Einbahnstraße. Als Beispiel nennt er eine Patientin, bei der sich nach dem Beginn einer depressiven Phase innerhalb weniger Wochen auch das Stuhlprofil deutlich veränderte, ein Hinweis darauf, wie eng Psyche und Darm tatsächlich miteinander verbunden sind.

Wie MANC Darm und Stoffwechsel entlasten kann

An dieser Stelle setzt laut Stanton der aktivierte Naturzeolith MANC an, bekannt aus der Toxaprevent-Produktreihe. Er bindet Histamin, Schwermetalle, Aluminium und Ammonium irreversibel an seiner Oberfläche und wird anschließend über den Stuhlgang ausgeschieden. Anders als etwa Chlorella, das viele Stoffe nur reversibel bindet und einen Teil davon im weiteren Darmverlauf wieder freigibt, hält MANC das einmal Gebundene laut Stanton dauerhaft fest.

Weil weniger Toxine überhaupt erst zur Leber gelangen, kann diese entlastet werden. Und weil weniger Histamin an der Darmwand für Reizung sorgt, kann sich die Darmbarriere über Zeit stabilisieren. Ein Sicherheitsaspekt, den Stanton dabei besonders betont: MANC bindet selektiv. Passt ein Stoff nicht zum Bindungsmuster, findet keine Adsorption statt, wichtige Mineralstoffe bleiben also weitgehend unangetastet. Wie Stanton es zusammenfasst: Es geht nicht um einen schnellen Kraftakt, sondern um eine kontinuierliche Entlastung des gesamten Systems über Wochen und Monate.

Wie genau Leber und Niere bei der Entgiftung zusammenarbeiten, erfährst du im Anschluss in unserem Artikel Detox für den Körper, dem direkten Folgewebinar zu diesem Thema.

Mehr zur Toxaprevent-Produktreihe erfährst du hier.

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