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Leber entgiften: Warum das System zählt, nicht nur das Symptom

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Aluminium in der Erdkruste gab es schon immer, doch erst seit rund hundert Jahren lässt es sich in großen Mengen gewinnen und verarbeiten. Arzt Marcus Stanton erklärt in seinem Webinar, warum das für die Leber eine ganz neue Herausforderung darstellt und wie sich Leber entgiften lässt, ohne den Körper dabei zusätzlich zu belasten.

Marcus Stanton ist Arzt mit Fokus auf ganzheitliche Medizin und bildet auch andere Ärzte in diesem interdisziplinären Ansatz aus. Fast alles, worüber er in seinen Vorträgen spricht, stammt direkt aus seiner eigenen Praxiserfahrung.

Warum Aluminium zur Belastung für die Leber wird

Man könnte das aktuelle Zeitalter fast das Aluminiumzeitalter nennen, sagt Stanton, weil dieser Werkstoff heute überall präsent ist, von Verpackungen bis zu Alltagsgegenständen. Über Jahrtausende war der Mensch vergleichsweise gleichbleibenden Umweltbedingungen ausgesetzt, seit dem 19. Jahrhundert hat sich das rasant verändert, angefangen bei industriell verarbeiteter Nahrung bis hin zu neuartigen Baustoffen und Chemikalien im Wohnumfeld.

Stanton warnt aber vor einem Missverständnis: Es geht ihm nicht darum, Menschen noch mehr Pflichten aufzuerlegen. Sein Ansatz ist, die Last zu reduzieren, statt zusätzliche Anforderungen zu stellen. Wer merkt, dass weniger Fremdstoffe im Körper zirkulieren, hat oft automatisch mehr Energie und Konzentration zur Verfügung, ganz ohne Verzicht auf ein erfülltes Leben. Ein positives Ziel vor Augen zu haben, motiviert nach seiner Erfahrung deutlich mehr als der erhobene Zeigefinger, egal ob als Arzt, Therapeut oder Privatperson.

Wie MANC beim Leber entgiften ansetzt

Seit rund 20 Jahren arbeitet Stanton mit dem Naturzeolith MANC aus Toxaprevent. Das Prinzip ist bewusst einfach gehalten: Der Stoff bindet bestimmte Substanzen wie Cäsium, Blei, Cadmium, Kobalt, Quecksilber, Strontium, Ammonium und Aluminium irreversibel an seiner Oberfläche und verlässt den Körper unverändert wieder, ohne selbst aufgenommen zu werden. Physiologisch wichtige Spurenelemente bleiben davon unberührt, weil die Bindung selektiv ist.

Besonders wichtig ist ihm dabei die Histaminbindung. Histamin ist einer der zentralen Entzündungsbotenstoffe, und je mehr davon im Darm zirkuliert, desto stärker fährt das Immunsystem seine Alarmbereitschaft hoch. Bindet MANC dieses Histamin direkt an der Darmwand, kann sich die Situation dort Stück für Stück beruhigen, was wiederum die Leber entlastet, denn sie muss dann weniger dieser Stoffe verarbeiten, bevor sie überhaupt ankommen. Wie eng dieser Mechanismus mit dem Zytochrom-P450-System der Leber zusammenhängt, erklärt Stanton anhand von zwölf Enzym-Untereinheiten, von denen bei vielen Menschen mehrere blockiert sind, ohne dass sie es wissen. Genau deshalb ist es aus seiner Sicht so wichtig, die Vorlast zu reduzieren, also das, was überhaupt erst bei der Leber ankommt, statt sich ausschließlich auf die Entgiftungsleistung der Leber selbst zu verlassen.

Leber entgiften bei Autoimmunerkrankungen: Was die Erfahrung zeigt

Ein Bereich, in dem Stanton diesen Ansatz besonders häufig einsetzt, sind Autoimmunerkrankungen. Bei Hashimoto etwa sieht er ein Zusammenspiel aus aberranten Antikörpern, die im Rahmen einer gereizten Darmwand entstehen können, und nitrosativem Stress, der über bestimmte Botenstoffe zusätzlich Schilddrüsengewebe angreifen kann. Wie genau diese Antikörper mit der Schilddrüse zusammenhängen, beschreibt Stanton ausführlicher in unserem Beitrag Schilddrüse und Darmgesundheit.

Auch bei Colitis ulcerosa, Morbus Crohn oder Multipler Sklerose verfolgt er denselben Grundgedanken: das System behandeln, nicht nur das einzelne Symptom. Schnelle Ergebnisse innerhalb weniger Tage darf dabei niemand erwarten, betont er. Allein bis die Zellen im Inneren beginnen sich zu entgiften, vergehen sechs bis acht Wochen, bis die Darmwand sich insgesamt beruhigt, rechnet er mit vier bis fünf Monaten. Bei einer bestehenden Diagnose empfiehlt er deshalb mindestens ein halbes Jahr durchgehende Anwendung, ganz unabhängig vom Pausenhinweis auf der Packung, der aus rechtlichen und nicht aus medizinischen Gründen dort steht. Viele seiner Patient:innen entscheiden sich danach sogar für eine dauerhafte Anwendung, einfach weil sie den Unterschied im Alltag spüren.

Wer sich näher mit einer strukturierten Anwendung beschäftigen möchte, findet hier weitere Informationen zur Intensivkur für Darm und Stoffwechselorgane.

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