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Ernährung beim Abnehmen: Warum es die eine Lösung nicht gibt

Inhalt des Webinars

Rohkost, Low Carb, Paleo oder doch vegan? Arzt Marcus Stanton eröffnet seine dreiteilige Webinar-Reihe zum Thema Abnehmen mit einer klaren Ansage: Die eine richtige Ernährung beim Abnehmen gibt es nicht, egal wie überzeugend die jeweilige Lehre klingt.

Marcus Stanton ist Arzt mit Fokus auf ganzheitliche Medizin und praktiziert in Lübeck. Er hat selbst bei verschiedenen Ernährungspionieren wie Max-Otto Bruker hospitiert und kennt dadurch viele Ansätze aus eigener Erfahrung.

Warum es nicht die eine richtige Ernährung beim Abnehmen gibt

Stanton zählt eine ganze Reihe an Ernährungsformen auf, von Rohkost über Low Carb, Paleo und vegan bis hin zur Budwig-Ernährung, die in manchen Kreisen ergänzend bei Krebserkrankungen eingesetzt wird, ohne dass er das als Beleg für allgemeine Wirksamkeit verstanden wissen will. Für jede dieser Richtungen gibt es überzeugte Anhänger, und laut Stanton auch für jede etwas, das dagegenspricht.

Entscheidend ist für ihn stattdessen die individuelle Konstitution. Ob jemand von einer bestimmten Ernährungsweise profitiert, hängt aus seiner Sicht auch von Faktoren ab, die etwa die ayurvedische oder traditionelle chinesische Medizin über Elemente und Doshas wie Vata, Pitta und Kapha beschreiben. Eine Ernährungsform, die für den einen Menschen wunderbar funktioniert, kann bei einem anderen genau die falsche Wahl sein. Wer die eigene Konstitution kennt, kann seine Ernährung beim Abnehmen gezielter darauf abstimmen, statt einem allgemeinen Trend zu folgen. Auch regionale und saisonale Aspekte spielen laut Stanton eine Rolle, ob eher lokal gewachsene Lebensmittel oder exotischere Kost besser zur eigenen Verstoffwechselung passen, lässt sich am ehesten durch eigenes Ausprobieren herausfinden statt durch starre Vorgaben.

Wie Kohlenhydrate und Insulin die Ernährung beim Abnehmen beeinflussen

Konkreter wird Stanton beim Unterschied zwischen kurzkettigen und langkettigen Kohlenhydraten. Kurzkettige, also einfache Zucker, schmecken deutlich süßer und werden schnell aufgenommen, langkettige Stärke, etwa aus der Kartoffel, sättigt dagegen länger, weil sie langsamer verarbeitet wird. Werden zu viele kurzkettige Kohlenhydrate auf einmal aufgenommen, schießt die Insulinausschüttung entsprechend in die Höhe.

Das erklärt laut Stanton auch ein bekanntes Phänomen: Nach einer Fastfood-Mahlzeit ist man oft schon nach 45 Minuten wieder hungrig, weil die hohe Insulinspitze länger nachwirkt, als die eigentliche Mahlzeit satt gemacht hat. Bei Proteinen, den Ketten aus Aminosäuren, verläuft die Verarbeitung wieder anders, was zeigt, wie unterschiedlich einzelne Nährstoffgruppen den Stoffwechsel beeinflussen können. Genau deshalb hält Stanton pauschale Empfehlungen wie strikte Kohlenhydratverbote für zu kurz gegriffen, entscheidend ist für ihn die Art und Menge der Kohlenhydrate im jeweiligen Kontext einer Mahlzeit.

Der Weg der Nahrung: Verdauung, Aufnahme und Stoffwechsel

Stanton gliedert das große Thema Ernährung in mehrere Schritte: Nahrungsaufnahme, Verdauung, Aufnahme in den Körper, Verstoffwechselung und schließlich die Ausscheidung nicht benötigter Stoffe. Im Zentrum dieser Kette steht für ihn die Leber. Verdauungsenzyme aus der Bauchspeicheldrüse spalten dabei die Nährstoffe auf, während der Gallensaft aus der Leber Fette erst in eine lösliche Form bringt, bevor sie überhaupt aufgenommen werden können, ein Schritt, der bei einer überlasteten Leber ins Stocken geraten kann. Wie eng Darm und Stoffwechsel dabei zusammenhängen, erklärt Stanton ausführlicher in unserem Beitrag Darmgesundheit und Stoffwechsel.

An dieser Stelle setzt für Stanton auch Toxaprevent mit dem Naturzeolith MANC an, das gezielt Schwermetalle, Histamin und Ammonium bindet, physiologisch wichtige Metalle aber unangetastet lässt. Für die Kapselform empfiehlt er typischerweise drei Kapseln morgens direkt nach dem Aufstehen und drei abends vor dem Schlafen, während das Pulver schon im Mund- und Speiseröhrenbereich wirkt. Ein Stick Pulver entspricht dabei ungefähr sechs Kapseln, wie stark jemand mit Toxinen belastet ist und wie schwer die Person ist, spielt bei der individuellen Dosierung ebenfalls eine Rolle. Bei festerem Stuhlgang während einer Entgiftungsphase rät er eher zu einem Wechsel auf Pulver oder einer vorübergehend reduzierten Dosis als zu einem kompletten Abbruch.

Wer mehr über die Anwendung von Toxaprevent erfahren möchte, findet hier weitere Informationen zu Toxaprevent Medi Pure.

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