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Epigenetik: Wie du Einfluss auf mehr nimmst als deine DNA

Inhalt des Webinars

Bestimmt deine DNA allein, wie gesund du wirst? Arzt Marcus Stanton erklärt in seinem Webinar, warum Epigenetik weit mehr Spielraum lässt, als der reine genetische Bauplan vermuten lässt, und zeigt dafür einige ungewöhnliche Beispiele.

Marcus Stanton ist Arzt mit Fokus auf ganzheitliche Medizin und zusätzlich als Professor für Quantenmedizin und Epigenetik in Italien tätig. In seinen Vorträgen verbindet er schulmedizinisches Wissen mit einem breiteren, systemischen Blick auf Gesundheit, der auch Resonanz- und Frequenzkonzepte mit einschließt.

Was Epigenetik nach Marcus Stanton bedeutet

Für den engeren, klassischen Epigenetik-Begriff zählen vor allem Einflüsse, die nach der Geburt direkt auf die DNA wirken. Stanton selbst arbeitet mit einer bewusst breiter gefassten Definition, wie sie unter anderem durch Bruce Liptons Buch „Intelligente Zellen“ bekannt wurde: Epigenetik als die Gesamtheit aller Einflüsse, die jenseits des reinen genetischen Bauplans auf einen Menschen einwirken.

Um zu zeigen, dass Ordnung im Leben nicht Starrheit bedeuten muss, verwendet Stanton das Bild eines Kornfeldes. Die Halme stehen nicht in Reih und Glied, dazwischen wachsen Mohn und Kornblumen, und trotzdem bildet das Ganze ein funktionierendes System, in dem die Pflanzen sich sogar gegenseitig unterstützen. Selbst wenn ein Sturm die Ähren durcheinanderwirbelt und manche knickt, bleibt das Feld für Stanton Teil eines größeren, sinnvollen Systems, ein Bild, das er auf epigenetische Einflüsse im Körper überträgt.

Resonanz und Frequenz als epigenetische Einflussfaktoren

Ein weiteres Beispiel, das Stanton zeigt, ist die Zellteilung unter dem Rasterelektronenmikroskop: Bestimmte Filamente richten sich dabei aus, als läge ein Magnetfeld an, obwohl keines vorhanden ist. Für ihn ein Hinweis darauf, dass Ordnungsprinzipien auch ohne offensichtliche physikalische Ursache wirken können. Als Illustration nutzt er außerdem das Chladni-Experiment, bei dem Sand oder Eisenspäne auf einer vibrierenden Platte durch Ton und Frequenz zu geometrischen Mustern angeordnet werden, Muster, die sich laut Stanton auch in Blattstrukturen und anderen Formen der Natur wiederfinden.

Zur Wirkung elektromagnetischer Felder verweist Stanton auf ein Experiment eines spanischen Forschers: Ameisen, die sich in der Nähe eines Smartphones aufhalten, laufen im Moment eines eingehenden Anrufs, wenn das Gerät mit dem Funkmast kommuniziert, sichtbar im Kreis. Stanton zieht daraus keinen abschließenden wissenschaftlichen Beweis, sieht darin aber einen Anlass, mit elektromagnetischer Belastung im Alltag aufmerksamer umzugehen, etwa in der Nähe von Trafostationen, wo er zur Einschätzung der tatsächlichen Belastung einen Baubiologen empfiehlt. Passend dazu zitiert er Nikola Tesla: Wer die Geheimnisse des Universums verstehen wolle, solle in den Kategorien von Energie, Frequenz und Schwingung denken, ein Gedanke, den Stanton auch in wiederkehrenden Naturformen wie der Fibonacci-Spirale oder dem Goldenen Schnitt gespiegelt sieht.

Wie Zytokine, Ernährung und Alltag die Genaktivität beeinflussen

Konkreter wird es bei den sogenannten Zytokinen, Botenstoffen des Immunsystems. Bei stärkeren Entzündungen wird laut Stanton unter anderem der Botenstoff NF-κB freigesetzt, der regulierend auf die Übersetzung von DNA-Abschnitten in Proteine einwirken kann, ohne die DNA selbst zu verändern. Einen protektiven Baustein sieht er in Vitamin D, das entzündungsfördernde Botenstoffe wie NF-κB oder TGF-Beta dämpfen und so mehr Ruhe in die Regulation bringen kann.

Auch die Qualität der Nahrung ordnet Stanton in dieses Bild ein. Er zeigt Biofotonen-Aufnahmen, mit denen sich nach seiner Darstellung ein Unterschied zwischen biologisch und konventionell angebautem Gemüse sichtbar machen lässt, ebenso zwischen Eiern aus Freilandhaltung und aus der Legebatterie. Daneben zählt für ihn die tägliche Schadstoffbelastung durch Schwermetalle zu den relevanten äußeren Einflussfaktoren. Wie eng verwandte Mechanismen bei Autoimmunprozessen aussehen, erklärt Stanton ausführlicher in unserem Beitrag zur Hashimoto-Thyreoiditis.

Als tägliche Unterstützung empfiehlt er dafür Toxaprevent mit dem Naturzeolith MANC, aus seiner Erfahrung heraus am besten durchgehend statt mit den auf der Packung angegebenen Pausen, die laut Stanton eher rechtlich als medizinisch begründet sind. Bis wirklich Ruhe in eine gereizte Darmwand einkehrt, veranschlagt er rund fünf Monate, ein Grund, warum er von schnellen Versprechen wenig hält.

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