Wenn die Schilddrüse aus dem Takt gerät, landet der Blick fast automatisch bei einem einzigen Wert: TSH. Arzt Marcus Stanton zeigt in seinem Webinar, warum das oft zu kurz greift und wo Schilddrüse und Darmgesundheit tatsächlich eng zusammenhängen.
Marcus Stanton ist Arzt mit Fokus auf ganzheitliche Medizin und hat bei FroximunWorld bereits mehrere Webinare zum Thema Darmgesundheit und Leaky-Gut-Syndrom gehalten. Genau diese Erfahrung bringt er auch bei der Schilddrüse ein, denn für ihn beginnt vieles nicht im Hals, sondern im Bauch.
Klein, aber mit großer Wirkung: Die Schilddrüse steuert über ihre Hormone den Grundumsatz und damit einen wesentlichen Teil des Stoffwechsels. Gesteuert wird sie über eine Signalkette vom Gehirn bis zur Schilddrüse, an deren Ende das Hormon T4 gebildet und in das aktivere T3 umgewandelt wird. Schon an einer einzigen Stelle dieser Kette kann laut Stanton ein Engpass entstehen, etwa wenn die Umwandlung von T4 zu T3 in der Leber nicht richtig funktioniert.
Warum Darmgesundheit über die Schilddrüse mitentscheidet
Ist die Darmwand dauerhaft gereizt, nimmt der Körper das laut Stanton als Bedrohung wahr und bildet vermehrt Antikörper, oft unspezifisch und gegen ganz unterschiedliche Strukturen im Körper. Ein Teil dieser sogenannten aberranten Antikörper kann zufällig zu den TSH-Rezeptoren auf der Schilddrüse passen und deren Funktion teilweise blockieren.
Die Folge: Die fein austarierte Signalkette zwischen Gehirn und Schilddrüse gerät aus dem Gleichgewicht. Stanton beobachtet in seiner Praxis, dass Schilddrüsenantikörper bei einer konsequenten Behandlung der Darmsituation Stück für Stück zurückgehen können. Ein Grund, warum er bei Autoimmunprozessen wie der Hashimoto-Thyreoiditis nicht nur auf die Schilddrüse selbst schaut, sondern auch auf den Darm als eine der großen Schutzbarrieren des Körpers. Mehr zu diesem Krankheitsbild findest du in unserem Artikel zur Hashimoto-Thyreoiditis.
Epstein-Barr-Virus und oxidativer Stress als stille Faktoren
Ein weiterer, häufig übersehener Einfluss ist laut Stanton das Epstein-Barr-Virus. Fast jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens Kontakt damit, bei den meisten bleibt es unauffällig im System. Bei manchen kann es jedoch die Immunregulation im Halsbereich beeinflussen, wo auch die Schilddrüse liegt, und so zu einer stillen Belastung werden, die im Labor nicht immer leicht nachzuweisen ist.
Auch nitrosativer Stress spielt eine Rolle. Dabei entstehen Radikale, die laut Stanton die Energieproduktion in den Mitochondrien bremsen können, vergleichbar mit einer angezogenen Handbremse. Das betrifft nicht nur das allgemeine Energielevel, sondern kann sich auch auf das Schilddrüsengewebe auswirken. Als natürlichen Gegenspieler nennt er die Kombination aus Folsäure und Vitamin B12, die diese Stressachse gezielt entlasten kann. Interessant ist außerdem sein Hinweis, dass nach den Wechseljahren häufiger Schilddrüsenbeschwerden auftreten, weil die Schilddrüse dann teilweise als eine Art Ersatz-Energiezentrum einspringen muss. Hier arbeitet er unterstützend gerne mit Maca-Wurzel.
Wie Toxaprevent die Grundsituation entlasten kann
An dieser Stelle setzt Stanton in seiner Praxis auf Toxaprevent mit dem Wirkstoff MANC, einem aktivierten Naturzeolith. Es kann Histamin direkt binden und so zur Beruhigung einer gereizten Darmwand beitragen, ohne selbst vom Körper aufgenommen zu werden. Damit setzt es genau an der Stelle an, die Stanton als einen der Hauptauslöser für die aberranten Antikörper beschreibt.
Auch die Leber profitiert laut Stanton von dieser Entlastung, denn dort findet ein wesentlicher Teil der Umwandlung von T4 in das aktivere T3 statt. Ist die Leber durch Toxine belastet, kann dieser Schritt ins Stocken geraten. Für die Einnahme empfiehlt Stanton morgens und abends auf leeren Magen, damit die Bindungsoberfläche des MANC frei bleibt und nicht durch die Nahrung blockiert wird.
Ergänzend rät er, sich bei Verdacht auf ein Schilddrüsenproblem nicht allein auf den TSH-Wert zu verlassen. Ein vollständigeres Bild ergibt sich erst mit freiem T3, freiem T4 und den relevanten Antikörpern, denn einzelne Werte können auffällig sein, auch wenn der TSH-Wert selbst noch im Normbereich liegt.
Wer mehr über die Anwendung von Toxaprevent erfahren möchte, findet hier weitere Informationen zu Toxaprevent Medi Pure.