Ganzheitliche Mundgesundheit: Was dein Mund über deinen Körper verrät
Früher reichte oft ein Blick in den Mund, um den Gesundheitszustand eines Menschen einzuschätzen. Diese alte Beobachtung ist aktueller, als man denkt. Im Webinar erklärt Dr. Wolfgang Kufahl, warum ganzheitliche Mundgesundheit weit mehr bedeutet als weiße Zähne und frischer Atem.
Dr. Wolfgang Kufahl ist Umweltzahnmediziner und betreibt seit über zwei Jahrzehnten eine eigene Praxis für ganzheitliche Zahnheilkunde. Gemeinsam mit Prof. Dr. Karl Hecht hat er ein Fachbuch zur Mundgesundheit verfasst und gilt als einer der gefragtesten Referenten zum Thema medizinische Naturzeolithe.
Der Mund als Filter für den ganzen Körper
Schon in der Antike schauten Ärzte ihren Patienten in den Mund, um Rückschlüsse auf deren Gesundheit zu ziehen. In der Ayurveda und der traditionellen chinesischen Medizin ist diese Betrachtung bis heute fester Bestandteil der Diagnostik. Kufahl erklärt das mit einem einfachen Bild: Von der Mundhöhle bis zum Darm ziehen sich Schleimhäute als Schutzbarrieren durch den Körper, und die Mundhöhle bildet dabei den ersten großen Filter.
Über Nahrung, Getränke und Atemluft nehmen wir täglich Schadstoffe auf. Ein Teil davon lässt sich schon im Mund abfangen, bevor er über die Speiseröhre weiter in den Körper gelangt. Wer diesen Vorfilter stärkt, entlastet damit indirekt auch tiefer liegende Bereiche wie den Magen-Darm-Trakt.
Warum das Gleichgewicht im Mund über ganzheitliche Mundgesundheit entscheidet
Die Mundhöhle beherbergt laut Kufahl rund 1.000 verschiedene Arten von Bakterien, Viren, Pilzen und Amöben. Er vergleicht sie mit einem Teich als Biotop: Es bringt wenig, einzelne unerwünschte Bestandteile isoliert zu bekämpfen. Entscheidend ist ein ausgeglichener, sich ständig erneuernder Zustand, kein starres Gleichgewicht wie auf einer Waage.
Der Speichel spielt dabei eine zentrale Rolle. Er liefert Mineralien und bildet, ähnlich wie im Darm eine schützende Mukosaschicht, eine Schutzschicht für Zähne und Zahnfleisch. Bei trockenem Mund und wenig Speichelfluss funktioniert dieser Schutz schlechter, was Probleme begünstigen kann. Wie eng Mund- und Darmschleimhaut zusammenhängen, zeigt sich auch bei Unverträglichkeiten: Mehr dazu liest du in unserem Beitrag zur Wichtigkeit der Darmwand.
Wie Naturzeolith die Mundschleimhaut unterstützen kann
Ein Ansatzpunkt, den Kufahl in seiner Praxis nutzt, ist der Naturzeolith MANC. Die feinen Mineralpartikel können laut Kufahl dazu beitragen, Schadstoffe wie bestimmte Metallpartikel oder Kunststoffanteile aus Zahnersatz zu binden, bevor sie geschluckt werden. Für Nanoplastik und Bisphenol A ist eine bindende Wirkung von Zeolithen allgemein beschrieben, spezifische Untersuchungen zu MANC stehen laut Kufahl hierzu aber noch aus.
Zusätzlich enthält MANC Calcium und Siliziumdioxid, die feine Kanälchen im Zahn, durch die Reize bis zum Zahnnerv weitergeleitet werden, nach und nach verdichten können. Bei freiliegenden Zahnhälsen kann das die Schmerzempfindlichkeit spürbar verringern. Genau dieses Wirkprinzip steckt in der Zahncreme Dentura Med, die Kufahl mitentwickelt hat.
Wer mehr über eine Zahnpflege auf Zeolith-Basis erfahren möchte, findet hier weitere Informationen zu Dentura Med.