Blähbauch, Sodbrennen, dieses Völlegefühl nach dem Essen, das sich wie eine Kanonenkugel im Bauch anfühlt. Arzt Marcus Stanton stellte in einem FroximunWorld-Webinar klar: Verdauungsprobleme werden meist nur symptomatisch behandelt, statt die eigentlichen Mechanismen dahinter anzugehen und den Körper gezielt zu unterstützen.
Stanton wollte mit seinem Vortrag bewusst einen anderen Blick auf das Thema werfen, weg von den immer gleichen Standardtipps, hin zu den tatsächlichen Ursachen und wie sich der Körper dabei gezielt unterstützen lässt, statt nur die sichtbaren Symptome zu unterdrücken.
Warum dein Essrhythmus über Verdauungsprobleme mitentscheidet
Dass wir dreimal täglich zu festen Zeiten essen, ist kulturell gewachsen, aber keineswegs zwingend die Art, wie der Körper am besten funktioniert. In früheren Zeiten war Nahrung nicht rund um die Uhr verfügbar, feste Essenszeiten sind aus evolutionärer Sicht eine relativ junge Erfindung. Isst du zu festen Uhrzeiten, stellt sich der Körper darauf ein, die Zeit dazwischen überbrücken zu müssen, und das kann laut Stanton zu größeren Portionen und einem Verlernen der eigentlichen Hunger- und Sättigungssignale führen.
Der Magen besitzt eigene Dehnungsrezeptoren, die eigentlich vor Überfüllung warnen sollen. Wird regelmäßig bis zu diesem Punkt gegessen, verschiebt sich das Sättigungsempfinden, und die eigentlichen Hunger- und Sättigungsbotenstoffe werden zunehmend überhört. Häufigere, kleinere Mahlzeiten können hier laut Stanton helfen, dieses natürliche Hungergefühl wieder zu erlernen und gleichzeitig die Verdauung spürbar zu entlasten, da kleinere Portionen grundsätzlich einfacher zu verarbeiten sind. Wer diesen Rhythmus für sich findet, berichtet nach Stantons Erfahrung häufig auch von weniger Müdigkeit direkt nach dem Essen, ein Zeichen dafür, dass die Verdauung dem Körper insgesamt weniger Kraft und Energie abverlangt als zuvor.
Verdauungsenzyme: die unterschätzten Helfer
Für jeden Nährstoff gibt es im Körper spezialisierte Enzyme: Amylase spaltet bereits im Mund Kohlenhydrate, Pepsin verarbeitet im Magen Proteine, Trypsin und Chymotrypsin übernehmen das in der Bauchspeicheldrüse weiter, die Pankreaslipase kümmert sich um Fette, und Laktase oder Sucrase sind für einzelne Zuckerarten zuständig. Selbst Nukleasen für Nukleinsäuren gehören zu diesem fein abgestimmten System. Ist eines dieser Systeme überlastet oder unzureichend ausgestattet, kann das zu genau den Beschwerden führen, mit denen viele Menschen täglich kämpfen.
Ein Blick in andere Kulturen zeigt praktische Lösungsansätze für den Alltag. In der ayurvedischen Küche werden Gewürze gezielt so eingesetzt, dass sie die passenden Verdauungssäfte anregen und ein Gefühl von Schwere verhindern, selbst bei sehr gemischten Mahlzeiten. Auch die mitteleuropäische Tradition, mit ihren zahlreichen Bitterkräutern, folgt einem ähnlichen Prinzip. Ein Patentrezept gibt es dabei laut Stanton nicht, jeder Stoffwechseltyp reagiert unterschiedlich, weshalb sich eigenes Beobachten lohnt: Womit fühlst du dich leicht, und was macht dich eher müde?
Bei Sodbrennen greifen viele zu klassischen Antazida, die überschüssige Magensäure binden sollen. Hier rät Stanton zur Vorsicht, denn manche dieser Präparate enthalten nennenswerte Mengen Aluminium. Wer die Säure binden möchte, sollte deshalb eher zu natürlicheren Alternativen wie Hydrogencarbonaten greifen und bei regelmäßigem Sodbrennen ärztlichen Rat einholen.
Wie MANC die Verdauung entlasten kann
Ergänzend kann laut Stanton der aktivierte Naturzeolith MANC unterstützen, bekannt aus der Toxaprevent-Produktreihe. Er bleibt vollständig im Darm, bindet dort Histamin an einem Großteil seiner Oberfläche und trägt so dazu bei, den Histaminlevel im Körper insgesamt zu senken. Weil er gleichzeitig Toxine bindet, bevor sie überhaupt ins Blut gelangen, beschreibt Stanton seine Wirkung gerne als eine Art Schutzschirm für die Leber, ein Bild, das er im Webinar besonders betont. Eine entlastete Leber kann sich wiederum auf Wachheit, Konzentration und ein insgesamt entspannteres Verdauungsgefühl auswirken.
Wie du MANC sinnvoll in deinen Alltag einbaust, besprichst du am besten individuell mit deinem Arzt oder Therapeuten.
Wie Leber und weitere Organe bei der Entgiftung zusammenarbeiten, erfährst du in unserem Artikel Entgiftungsorgane.