Wenn von Entgiftung die Rede ist, denken die meisten Menschen zuerst an die Leber. Arzt Marcus Stanton setzt in einem FroximunWorld-Webinar einen anderen Ausgangspunkt: Entgiftung beginnt im Darm, lange bevor überhaupt etwas bei der Leber ankommt.
Stanton begründet das mit einem einfachen Vergleich. Die äußere Haut hat etwa zwei Quadratmeter Kontaktfläche zur Umwelt. Der Dünndarm allein bringt es dagegen auf rund 400 Quadratmeter, ungefähr das 200-Fache. Alles, was wir essen, ist für den Körper zunächst einmal etwas Fremdes, und genau an dieser riesigen inneren Kontaktfläche entscheidet sich, was hineindarf und was draußen bleibt.
Entgiftung beginnt im Darm: warum diese Fläche so entscheidend ist
Diese enorme Fläche entsteht durch feine Einfaltungen der Darmwand und winzige Ausstülpungen der einzelnen Zellen, den sogenannten Mikrovilli. Nur eine einzige Zellschicht, das Epithel, trennt den Speisebrei von den Blutgefäßen dahinter. Diese Nähe ist notwendig, damit Nährstoffe effizient aufgenommen werden können, macht die Barriere aber gleichzeitig empfindlich. Über die Pfortader läuft praktisch alles, was der Darm aufnimmt, direkt zur Leber, ein direkter Draht zwischen beiden Organen.
Ein weiterer Unterschied zur Außenhaut: Kontakt über die Haut ist meist kurz, ein Händedruck, ein Griff an eine Türklinke. Im Darm dagegen verweilt das, was wir zu uns nehmen, deutlich länger, oft rund 24 Stunden. Diese lange Kontaktzeit bedeutet auch eine viel intensivere Auseinandersetzung mit allem, was in der Nahrung steckt, im Guten wie im Schlechten. Genau deshalb sieht Stanton den Verdauungstrakt als die eigentlich relevantere Kontaktfläche zur Außenwelt, nicht die sichtbare Haut.
Wie eine gereizte Darmwand zum Leaky Gut wird
Wiederholter Kontakt mit Reizstoffen wie bestimmten Konservierungsstoffen kann die Darmzellen entzünden. Als Erstes lockern sich dabei die sogenannten Tight Junctions, die Verbindungen zwischen den einzelnen Zellen, wodurch Speisebrei-Bestandteile näher an die Blutgefäße gelangen können als vorgesehen. Genau das registriert das Immunsystem als Alarmsignal. Die Darmschleimhaut erneuert sich zwar alle rund 72 Stunden von selbst, doch bei anhaltender Reizung kommt die Reparatur nicht mehr hinterher, und der entstehende Entzündungsherd wirkt dann laut Stanton weit über den Bauchraum hinaus in den ganzen Körper, ein Zustand, der als Leaky-Gut-Syndrom bekannt ist.
Sein Rat dazu: Betroffene Lebensmittel einfach dauerhaft zu meiden, löst das Grundproblem nicht, es verschiebt es nur. Er vergleicht das mit dem Rückzug aus jedem sozialen Kontakt, um emotionale Konflikte zu vermeiden: Es mag kurzfristig einfacher wirken, macht das Leben aber auch einsamer. Sinnvoller ist es aus seiner Sicht, das System selbst wieder zu beruhigen, statt sich immer weiter einzuschränken.
Warum Entgiftung im Darm beginnt: die Rolle von MANC
Genau hier setzt der aktivierte Naturzeolith MANC an, bekannt aus der Toxaprevent-Produktreihe. Er bindet Toxine und Schwermetalle an seiner Oberfläche, ohne selbst in den Körper aufgenommen zu werden, und wird auf diesem Weg natürlich wieder ausgeschieden. Weil er sehr selektiv wirkt, hat er kaum Affinität zu den physiologisch wichtigen Mineralstoffen, die der Körper eigentlich braucht, ein wichtiger Unterschied zu weniger gezielt arbeitenden Ansätzen. Eine besondere Eigenschaft dabei ist die zusätzliche Bindung von Histamin, einem Botenstoff, der sowohl bei Allergien als auch bei Entzündungen eine Rolle spielt, wodurch sich die Darmwand insgesamt beruhigen kann.
Wie du MANC sinnvoll in deinen Alltag einbaust und wie lange eine solche Anwendung sinnvoll ist, besprichst du am besten individuell mit deinem Arzt oder Therapeuten.
Wie die anderen Entgiftungsorgane wie Leber und Niere in diesem Zusammenspiel arbeiten und wie sie sich gegenseitig entlasten können, erfährst du in unserem Artikel & Webinar Entgiftungsorgane.