Was ist Intervallfasten?
Das Intervallfasten hat auch den alternativen Namen Intermittierendes Fasten. Hier gibt es folgende Modelle:
- 5:2 Fasten: Man isst an 5 Tagen in der Woche wie gewohnt. An 2 Tagen reduziert man die Nahrung auf max. 500 Kalorien – Gemüsesuppe, ein wenig Obst, viel Flüssigkeit.
- Alternierendes Fasten: Immer im Wechsel isst man einen Tag wie gewohnt und am darauf max. 500 Kalorien.
- 16:8 Methode: Man fastet 16 Stunden und nimmt dann innerhalb von 8 Stunden zwei Mahlzeiten zu sich. Eine Möglichkeit ist z. B., das Abendessen wegzulassen. Die letzte Mahlzeit könnte ein spätes Mittagessen um 16 Uhr sein. Die nächste Mahlzeit ist folglich ein Frühstück um 8 Uhr. Eine weitere Möglichkeit wäre, das Frühstück wegzulassen. Die letzte Mahlzeit am Tag könnte ein Abendessen um 19 Uhr sein. Die nächste Mahlzeit wäre dann ein spätes Frühstück oder frühes Mittagessen um 11 Uhr.
Was passiert beim Intervallfasten im Körper?
In unserem Interview mit Dr. Henning Wittrock aus der Fasten-Klinik Buchinger-Wilhelmi am Bodensee erzählt der Internist und Ernährungsmediziner, dass Fasten eine Menge Vorteile hat. Die Klink hat eine jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich. Er berichtet, dass er an seinen Patienten immer wieder Positives beobachten kann. So reduziere sich beim Fasten nicht nur der Bauchumfang, sondern im Gleichen Maße steigere der Nahrungsverzicht auch das Wohlbefinden der Patienten.
Außerdem erklärt Dr. Wittrock, dass bei einem Nahrungsverzicht nach ca. 14 Stunden die sogenannte Autophagie einsetzt. Er nennt diesen Vorgang auch „zelleigene Müllverbrennung“. Dabei verbrennen die Zellen nicht immer neu hereinkommende Nährstoffe, sondern die teilweise angestauten Abbauprodukte. Sie machen quasi „sauber“.